Herz und Pfote Therapiebegleithunde e.V.
... wertvolle Momente schenken
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Schicksalsschläge brachten Melanie zu den Therapiebegleithunden

Wir möchten mit euch die bewegende Geschichte von unserem Teammitglied Melanie teilen. Hierzu lassen wir sie selbst zu Wort kommen. Hier könnt ihr ihren Weg zu den Therapiebegleithunden lesen.

Mein Name ist Melanie Schuck. Ich möchte euch heute meine Geschichte erzählen, wie ich zu den Therapiebegleithunden gekommen bin und welche positiven Erfahrungen wir als Familie mit ihnen hatten.

Mein Mann Frank, genannt „Schucki“, erhielt 2007 die schreckliche Diagnose „Hirntumor“. Nach etlichen Chemos, Bestrahlung und einer OP war der Krebs besiegt.
Leider folgte 2020 die Diagnose „Darmkrebs“ und im Jahr 2022 die niederschmetternde Diagnose „rezidiver Hirntumor“, inoperabel.

Wir als Familie waren 16 Jahre Hundebesitzer eines Deutschen Kurzhaar.  Nachdem dieser verstorben war, stand für uns fest, dass wir wieder einen Hund haben möchten.
Aufgrund der Erkrankung meines Mannes kam dies nicht mehr in Frage und so kamen wir zu den Therapiebegleithunden.

Schucki wurde in seinen letzten Wochen von Heidy mit ihrer Labradorhündin Juno zuerst zuhause und später dann im Hospiz bis zu seinem Tod begleitet.
Die Besuche der beiden schenkten uns in der schweren Zeit ein wenig Abwechslung und Trost.

Im August 2023 verstarb mein Mann im Alter von nur 49 Jahren. Bei seiner Lebensfeier durften natürlich Heidy und Juno nicht fehlen.

Dieses Ehrenamt der Therapiebegleithunde hat mich so sehr berührt, dass im Oktober 2023 ein Labradorrüde namens  „Willi“ bei uns eingezogen ist und ich mich mit ihm in der Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam befinde.